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Zubehör: Kabel

Meist beschränkt sich der Lieferumfang der Beamer auf ein kurzes VGA-Kabel, und manche Hersteller sparen sogar daran.

In besonderen Montagesituationen (v. a. wenn der Beamer an der Decke befestigt wird) können besonders lange Kabel nötig werden; dies kann Probleme verursachen, wenn das Kabel nicht von guter Qualität ist.
Eine DVI- bzw. HDMI-Verbindung darf laut Standard maximal 15 Meter lang werden (mit aktiven Repeater-Kabeln auch noch mehr). Prinzipbedingter Vorteil der digitalen Übertragung: Solange das Signal noch keine Aussetzer hat, bleibt die Bildqualität einwandfrei.
Für die analogen Verbindungen (Composite, S-Video, Component, VGA) gibt es keine exakten Maximallängen. Mit zunehmender Kabellänge wird sich das Bild schleichend verschlechtern (Zittern, Störstreifen, Geisterbilder). Die Wahrscheinlichkeit von Bildfehlern steigt auch mit der übertragenen Auflösung; alles über 1024x768 sollte man vorzugsweise via DVI bzw. HDMI übertragen.

Die am häufigsten benötigten Kabel sind folgende:

Für den HDMI-Eingang des Beamers
- HDMI auf HDMI (DVD-Player, Blu-ray-Player, HD-Videoplayer, Notebooks)
- HDMI auf Mini-HDMI (Camcorder, Digitalkameras, Notebooks)
- HDMI auf DVI (Computer)

Für den VGA-Eingang des Beamers
- VGA auf VGA (Computer, Notebooks)

Für den S-Video-Eingang des Beamers
- Y/C auf Y/C (S-VHS-Recorder, ältere DVD-Player, ältere Camcorder)

Für den Composite-Eingang des Beamers
- 1x Cinch gelb auf Scart (VHS-Recorder)

Die Übersicht berücksichtigt nur das Bildsignal. Wenn z. B. ein Scart-Cinch-Adapter verwendet wird, hat er meist noch zwei zusätzliche Stecker in rot und weiß für rechten und linken Tonkanal. Die werden allerdings nicht mit dem Beamer verbunden, sondern ggfs. mit der Tonanlage.

Übrigens funktioniert ein Kabel, das mechanisch passt, nicht in jedem Fall auch elektrisch. Besonders bei Scartbuchsen ist darauf zu achten, welches Signal tatsächlich anliegt; Scart kann je nach Gerät ein S-Video- oder sogar ein Component-Signal enthalten, aber wirklich sicher ist nur Composite. Ferner werden über Scart auch Signale nach dem RGB-Standard übertragen, der qualitativ zwischen Component und S-Video eingeordnet werden kann; allerdings können die meisten Beamer kein RGB verarbeiten.

Autor: Andreas Beitinger
Letzte Änderung: September 2012

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